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Finanzierungstipps für die Schul-Solaranlage


Eine Solaranlage kostet Geld. Wer soll das bezahlen?

Keine Bange, denn auch für diese wichtige Frage gibt es interessante Finanzierungsmöglichkeiten und auch Förderprogramme.

Eine besonders wichtige "Förderung" stellt die Einspeisevergütung dar. Für durch eine Fotovoltaikanlage erzeugten und ins öffentliche Netz eingespeisten Strom gibt es eine gesetzlich geregelte Einspeisevergütung. Diese wird für 20 Jahre garantiert und macht eine Fotovoltaikanlage auch unter Rentabilitätsaspekten besonders interessant. In der Regel gibt es eine fest definierte Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde PV-Strom. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem Zeitpunkt der Installation der Solaranlage und bleibt dann für 20 Jahre konstant! Wer später eine Solaranlage installiert, muss mit reduzierten Fördersätzen rechnen. Daher lohnt es sich, eine Solaranlage möglichst schnell zu installieren. Eine Solaranlage bleibt eine lukrative Investition, da auch die Gestehungskosten einer Solaranlage sinken. In Sachen Rendite übertrifft eine Solaranlage andere "Sparanlageformen" bei weitem!
 
 

Wie hoch die Einspeisevergütung bei der eigenen Anlage ist, wird kostenlos berechnet unter www.solarrechner.de.

Einen weiteren "Renditerechner" für Solaranlagen bietet die Stiftung Warentest: www.test.de | Rechner

Für Schulen besteht sogar die Möglichkeit, sich durch eine Solaranlage eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen - und das für 20 Jahre lang! Glauben Sie nicht? Dann nehmen Sie sich ein Beispiel an der Schloss-Schule Stolzenau, die eine 50.000 € teure Solaranlage aus eigener Kraft finanziert hat und nun jährlich ca. 4.600 € aus der Einspeisevergütung vereinnahmt - Geld, das für Projekte und Anschaffungen der Schule zur Verfügung steht.

In dem Leitfaden "Der Weg zur Schulsolaranlage" (Info siehe Button "Info/Hilfen" - Materialien) werden viele Tipps gegeben, wie man das Geld für eine Solaranlage zusammenbekommt und welche Fördermöglichkeiten es gibt.
Eine absolut wichtige und hilfreiche Informationsquelle sind zudem die Internetadressen www.solarfoerderung.de und www.solarserver.de.

Eine Fördermittelübersicht für die Region Hannover finden Sie unter www.klimaschutz-hannover.de  

Ergänzend werden hier noch einige weitere Tipps und Hinweise gegeben.
 
 

Finanzierungs- und Betreibermodelle

Als Betreiber der Solaranlage und damit Investor muss nicht zwangsläufig die Schule oder der Schulträger selbst auftreten. Innovative Finanzierungsmodelle sind an anderen Schulen schon erfolgreich umgesetzt worden.

Zunächst einmal wäre naheliegend, dass die Schule oder der Schulträger selbst als Investor für die Schulsolaranlage auftreten. Angesichts der Etat-Situation an den Schulen sowie bei den Schulträgern (Kommunen, Land) ist diese Möglichkeit zwar nicht ausgeschlossen, aber häufig nicht gegeben (bei Schulen in anderer/privater Trägerschaft kann die Situation eventuell besser aussehen - wir empfehlen, dies jeweils abzufragen). Im Zuge der Neuausrichtung von Schulen in Richtung "Eigenverantwortliche Schule" und der Selbstverantwortung für die zugeteilten Budgets könnte der Spielraum und die Handlungsmöglichkeiten der Schulen allerdings anders aussehen.

Derzeit bleibt als eine der wichtigsten Fragen nach wie vor zu klären, wer für die Schulsolaranlage als Investor/Betreiber auftreten kann. Hierfür gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten und innovativen Finanzierungsmodellen, die an anderen Schulen auch schon erfolgreich umgesetzt worden sind:
 
 
 
1. der Schul-Förderverein finanziert und betreibt die Solaranlage.
Grundsätzlich ist es auch Schulfördervereinen möglich, aus Vereinsmitteln (Spenden, Zuschüssen, Darlehen) eine Solaranlage zu finanzieren und Überschüsse aus der Einspeisevergütung wiederum für Schulzwecke einzusetzen. Unbedingt geklärt werden muss vorab, ob die Satzung des Schul-Fördervereins diesen Zweck abdeckt und das Finanzamt mitspielt. Manchmal wird eine Satzungsänderung notwendig sein, die hinsichtlich der steuerlichen Fragen, insbesondere hinsichtlich der Gemeinnützigkeit und der Umsatzsteuerabzugsfähigkeit, mit dem Finanzamt im Vorfelde abgestimmt werden muss! Generell sehen die Finanzämter in einer Solaranlage einen "wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb", was für den Verein Probleme und Schwierigkeiten nach sich ziehen kann. Einige Finanzämter erkennen Solaranlagen von Schulfördervereinen zumindest als "Zweckbetrieb" an. Grundlegend ist auch hier, das Finanzamt davon zu überzeugen, dass die Solaranlage so gut wie ausschließlich pädagogischen und keinesfalls wirtschaftlichen Zwecken dient. Eine Vorab-Klärung ist hier unerlässlich!
 
Nachstehend werden einige wichtige Sichtweisen der Steuerverwaltung im Wortlaut zur Orientierung wiedergegeben:
 
- Steuerbegünstigte Körperschaften, die eine Fotovoltaikanlage betreiben und den erzeugten Strom ins allgemeine Stromnetz einspeisen, begründen damit einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, da sie eine selbständige nachhaltige Tätigkeit ausüben, durch die Einnahmen erzielt werden. Der Betrieb der Fotovoltaikanlage ist daher grundsätzlich als steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb zu beurteilen.
 
- Ausnahmsweise kann der Betrieb einer Foltovoltaikanlage als Zweckbetrieb zu beurteilen sein, wenn sie von der steuerbegünstigten Körperschaft (z.B. von einem gemeinnützigen Schul- oder Umweltschutzverein) in erster Linie zu Lehr- oder Demonstrationszwecken betrieben wird und nicht überdimensioniert, d.h. größer als für die Lehr- und Demonstrationszwecke erforderlich, ist.
 
- Für die Errichtung eines Zweckbetriebs können sämtliche (zeitnah und nicht zeitnah zu verwendende) Mittel (also auch Spenden) eingesetzt werden.
 
- Wird die Solaranlage vom Finanzamt nicht als Zweckbetrieb, sondern als steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb eingestuft, dürfen eigentlich auch keine Spenden dafür eingesetzt werden, es sei denn, die Spendenmittel sind zweckgebunden für die Erhöhung des Vermögens (Errichtung des steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs) eingeworben worden (§ 55 Nr. 11c AO).
 
 
Somit ist folgendes Vorgehen zu empfehlen:
 
1.  Das Solarprojekt sollte vorab mit dem Finanzamt durchgesprochen werden und die Satzungsformulierung abgeklärt werden - bei neu zu gründenden Solarfördervereinen unbedingt vor der Gründungsversammlung! Über die Einschätzung des Finanzamts sollte man sich eine verbindliche Auskunft (Achtung: neuerdings evtl. kostenpflichtig!)schriftlich geben lassen! Mündliche/telefonische Aussagen sind im Zweifelsfall wertlos!
 
2.  Dem Finanzamt ist glaubhaft zu machen, dass die pädagogischen Aspekte im Vordergrund stehen. Wann eine Solaranlage dafür überdimensioniert ist, ist im Einzelfall zu klären. Viele Finanzämter sehen Anlagen bis 5 kWp Leistung hier als unproblematisch.
 
3.  Bei Solaranlagen dieser Größenordnung ist allein aus den erzielten Einspeiseerlösen kein Gewinn zu erzielen, der in dieser Höhe tatsächlich mit Gewinnsteuern belegt wird, da die steuerlichen Bagatellgrenzen nicht erreicht werden.
 
4.  Unabhängig davon besteht bei der Einstufung der Solaranlage als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb oder Zweckbetrieb die Möglichkeit, sich die dem Solarinstallateuer bezahlte Mehrwertsteuer vom Finanzamt wieder erstatten zu lassen! Das macht schon einen Großteil der Kosten (19 %) aus! Zwar muss dann auch auf die erzielten Einspeiseerlöse Umsatzsteuer berechnet und an das Finanzamt abgeführt werden. Diese Umsatzsteuer ist jedoch vom Stromnetzbetreiber zu übernehmen, stellt also nur einen durchlaufenden Posten für den Verein dar. Lediglich ein wenig Arbeit für die Umsatzsteuervoranmeldungen kommt zumindest für zwei Jahre auf den Verein zu.
 
 
 
2. ein eigener Verein wird neu gegründet, der die Solaranlage finanziert und betreibt.
Diese Möglichkeit bietet sich an, wenn der Schulförderverein nicht als Investor auftreten will/kann. Auch hier sind unbedingt o.g. Fragen vorab mit dem Finanzamt zu klären!
 
Eine Mustersatzung für solche einen Solar-Verein finden Sie hier.
 
 
3. Eine weitere, besonders innovative Möglichkeit besteht darin, dass eine Schülerfirma zum Betreiben der Solaranlage gegründet wird.
Dass sich eine Solaranlage als Betätigungsfeld für eine Schülerfirma eignet, zeigen einige wenige Beispiele aus Niedersachsen und aus anderen Bundesländern. Mancherorts wird auch nur der fortlaufende Betrieb der Solaranlage an die Schülerfirma übertragen. Eine langfristige Betätigung der Schülerfirma kann verwirklicht werden, wenn diese z.B. jedes Jahr den Ausbau der Solaranlage um weitere Module organisieren soll.
 
Ausführliche Infos zu Schülerfirmen finden Sie z.B. unter www.nasch21.de oder http://transfer-21.nibis.de .
 
 
4. Lehrer, Eltern und sonstige Interessierte gründen eine Betreibergesellschaft für die Solaranlage an der Schule
Meist geschieht dies in der Rechtsform einer "Gesellschaft bürgerlichen Rechts" (GbR), die nur wenige formal-organisatorische Voraussetzungen hat. Die Solaranlage kann dann durch (verzinsliche) Einlagen der Gesellschafter und /oder teilweise auch zinsgünstige Darlehen finanziert werden. Meist ist diese Gesellschaftsform nur bei wenigen "Aktiven" geeignet. Grundsätzlich haftet jeder Gesellschafter auch mit seinem Privatvermögen. Dessen sollte man sich bewusst sein, auch wenn die Risiken bei einer Solaranlage gering sind und die Wirtschaftlichkeit gut und langfristig kalkulierbar ist.
 
Eine sinnvolle Alternative kann die Gründung einer Solar-Genossenschaft (e.G.) sein. Vorteile sind hier die auf die Einlage begrenzte Haftung, sowie die einfache Handhabung beim Dazukommen und Ausscheiden von Genossenschaftsmitgliedern.  Genossenschaft sind zudem weitgehend insolvenzsicher.
Das Genossenschaftsgesetz ist im August 2006 novelliert worden und bietet jetzt eine gute und stark vereinfachte  Grundlage für solche Genossenschaften. Der Genossenschaftsverband Nord unterstützt und berät Interessenten bei der Gründung und Einrichtung der Genossenschaft. Gründungskosten entstehen etwa in Höhe von 1000 €; für die weitere obligatorische Betreuung und Prüfung der Genossenschaft fallen jährlich etwa 1500-2500 € an, die den Erlös aus der Einspeisevergütung schmälern - daher kommt eine Solargenossenschaft nur ab einer gewissen Größenordnung der Solaranlage in Frage.
 
Weiter ausführliche Infos zu den Vor- und Nachteilen und der Gründung von Genossenschaften finden Sie unter www.geno-verband.de .

Eine aktuelle Mustersatzung für eine Solargenossenschaft finden Sie hier.
 
 
Schließlich kann auch eine GmbH oder GmbH & Co KG gegründet werden, doch auch hier lohnt sich das nur ab einer gewissen Größenordnung.

 
5. Anbieter von "Solaranlagenfonds" organisieren für die Schulsolaranlage eine Beteiligungsgesellschaft
 
Es gibt eine Reihe von etablierten Beteiligungsgesellschaften, die z.B. Solarfonds oder andere Beteiligungsmöglichkeiten anbieten und die Gelder in Solaranlagen investieren. Durch die Erträge aus der Einspeisevergütung wird den Anlegern eine "normale" Verzinsung gezahlt
In der Regel sind für solche Beteiligungsgesellschaften vor allem große Anlagen (ab 100 kWp sprich mind. 1000-3000 qm Dachfläche) interessant. Unser Projektpartner SunTechnics und dessen Schwesterfirma epuron AG bieten auch Beteiligungsgesellschaften an. Ob Ihre geplante Schul-Solaranlage dafür in Frage kommt, sollte abgeklärt werden.
Besonders passend ist es natürlich, wenn die "Kapitalanleger" auch aus dem Umfeld der Schule kommen/gewonnen werden können.
 
 
6. private Investoren
Für eine Schulsolaranlagen kommen aber auch noch andere private Investoren, wie z.B. Unternehmen oder auch Einzelpersonen in Frage. Gerade unter dem Aspekt der langfristig soliden Kapitalanlage und Altersvorsorge sind Solaranlagen auch für den privaten Geldanleger eine interessante Alternative zu anderen Sparformen. Vielleicht findet sich solch ein Investor auch an Ihrer Schule?
 
 
 
 
 
 

Fördermittelgeber/-programme



öffentliche Mittelgeber
 
Bundesumweltministerium

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat im Jahr 2009 ein neues Förderprogramm für Schulen gestartet.

Für die bestehenden Solarstrom-Anlagen soll nachträglich eine Visualisierung über eine Anzeigentafel bezuschusst werden. An einem gut platzierten und gut einsehbaren Bereich können dann Kilowattstunden und eingesparte Kohlendioxidmengen direkt abgelesen werden.

Alle Schulen und Bildungseinrichtungen, die an der Optimierung Ihrer Solaranlage interessiert sind, werden ohne Kostenaufwand für die Schule mit folgenden Komponenten ausgestattet:

· Anzeigetafel (z.B. im Schulfoyer) mit Darstellung der aktuellen Leistung, des solaren Ertrages und der CO2-Einsparung

· Datenlogger zur Erfassung der Betriebsdaten der Solaranlage und ggf. Aufschaltung der Daten auf das Schul-Intranet

· Kommunikationsschnittstelle zur Online-Visualisierung der Solaranlage

· Wetterstation

· Ggf. Solarstrahlungs-, Modul- und Umgebungstemperaturfühler für die technische Analyse der Solaranlage


Dieses Sichtbarmachen der Sonnen-Erträge wird mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu 1700, - € gefördert. Hiermit können die Anzeigentafel und die notwendigen Installationen anteilig bezahlt werden.

An 400 Schulen bundesweit sollen diese Tafeln nachträglich installiert werden.

Die Installation umfasst eine Anzeigetafel zur Visualisierung der PV-Anlage, einen Datenlogger zum Auslesen der Betriebsdaten, Aufschaltung der Daten (z.B. über Ethernet, etc.) sowie zusätzliche Sensorik (Außentemperatur-, Modultemperaturfühler und Einstrahlungssensor).

Es können rd. 80 Schulen in Schleswig Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen an diesem Förderprogramm teilnehmen. Hierbei geht es um Schulen, die bereits eine PV-Anlage haben und die zusätzlich mit dieser Anzeigentafel ausgestattet werden sollen.

Auf der Anzeigentafel ist die momentane Leistung in KW, die Gesamtenergieertrag in kWh und die eingesparten Kilo CO2 abzulesen.

Die Anzeigentafel sollte möglichst im Eingangsbereich der Schule angebracht werden.


Weiterhin bekommt jede Schule eine Wetterstation, die über ein bekanntes Energie-Unternehmen gesponsert wird. Die Daten vom PV-Datenlogger und von der Wetterstation werden gemeinsam auf den Klimaschutzserver des BMU übertragen und online auf dem Internetportal (www.klimaschutzschule.de ) präsentiert.

Auf der neuen Internetseite www.klimaschutzschule.de finden Schulen und Bildungseinrichtungen alle Klimaschutzangebote des BMU und die Bewerbungsformulare für die einzelnen Aktionen.

Dort können Sie die Bewerbungsunterlagen ausfüllen und online versenden.

 

Bundeswirtschaftsministerium
Das Förderprogramm "Sonne in der Schule" des Bundeswirtschaftsministeriums hat einst Fotovoltaikanlagen für Schulen pauschal mit 3000 Euro unterstützt. Dieses Programm ist leider ausgelaufen! Informationen über aktuelle Fördermöglichkeiten gibt es im Internet unter www.bafa.de .
 

Land Niedersachsen             www.niedersachsen.de  
Das Programm zur Förderung von Solaranlagen ist 2003 ausgelaufen. Jetzt wird die Errichtung von Solaranlagen grundsätzlich nicht mehr gefördert, es sei denn, es handelt sich um besonders innovative, technologisch beispielhafte Pilotprojekte.
 

Wirtschaft
 

Regionale Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke sollten auf jeden Fall auf (finanzielle) Unterstützung angesprochen werden.

ProKlima Klimaschutz-Fonds Hannover             www.proklima-hannover.de 
Der Sonderfonds fördert Projekte in Hannover und einigen Umlandgemeinden und wird maßgeblich aus Gewinnen der Stadtwerke Hannover gespeist. Eine Solaranlage kann mit bis zu 15.000 € gefördert werden. Für Schulprojekte in der proKlima-Region empfehlen wir eine Antragstellung auf jeden Fall.

Sparkassen (und Sparkassenstiftung)
Auch die regional verwurzelten Sparkassen kommen als Förderer in Betracht und sollten auf jeden Fall angesprochen werden. Die Niedersächsiche Sparkassenstiftung fördert Solarprojekte leider nicht!
Um durch die Regionalstiftung der Nds. Sparkassen gefördert zu werden, muss bei der Sparkasse vor Ort ein Antrag eingereicht werden.
Daneben haben manche Sparkassen auch eine "eigene" Stiftung. Die Stiftung der Sparkasse Hannover hat z.B. im Rahmen des Wettbewerbs "Solar-Spaß an Schulen" 5000 € für Schulsolarprojekte im Stadtgebiet Hannover bereit gestellt!


Volks- und Raiffeisenbanken (und deren Stiftungen)
Auch die regional verwurzelten Volks- und Raiffeisenbanken (und natürlich alle anderen Kreditinstitute) kommen als Förderer in Betracht und sollten auf jeden Fall angesprochen werden.
Um durch die VR-Stiftung Volksbanken RaiffeisenbankenStiftung gefördert werden, muss bei der Volks- bzw. Raiffeisenbanken vor Ort ein Antrag eingereicht werden.
Daneben haben manche Volks- und Raiffeisenbanken auch eine "eigene" Stiftung.

Unternehmen vor Ort
Es sollte auf jeden Fall versucht werden, zumindest auch von den größeren Unternehmen vor Ort einen Beitrag zur Schulsolaranlage zu bekommen. Beste Aussichten gibt es, wenn besondere Beziehungen zwischen Schule und Unternehmen bestehen (z.B. die Kinder des Geschäftsführers die Schule besuchen).


Solarhersteller
Unternehmen der Solarwirtschaft wie Hersteller, Planungsgesellschaften und Handwerksbetriebe wollen natürlich in erster Linie mit Ihrer Leistung Geld verdienen, denn das ist ihr Geschäft. Wo ein besonderer Bezug zum Schul-Solarprojekt besteht, besteht aber manchmal auch die Bereitschaft, das Projekt durch kostenlose oder kostengünstige Angebote und Mitwirkung zu unterstützen. Fragen lohnt allemal!
Adressen von Solarfirmen findet man unter www.solarwirtschaft.de, von Solarhandwerkern unter www.zentralverband-shk.de
Im Rahmen dieses Projekts "Solarschulen-Netzwerk Niedersachsen" unterstützt der Solaranlagen-Anbieter SunTechnics Schulen in ganz besonderer Weise bei der Errichtung einer Solaranlage.
 
 

Bankdarlehen
Auch ein normales Bankdarlehen kommt zur (Teil-)Finanzierung der Solaranlage in Betracht. Schließlich erwirtschaftet die Solaranlage (via Einspeisevergütung oder Energieeinsparung) einen Ertrag, der zur Bedienung des Kredits (Zinsen und Tilgung) eingesetzt werden kann. Meist reicht es schon, wenn man ein Drittel oder ein Viertel der Investition für die Solaranlage durch anderweitige Geldgeber/Sponsoren aufbringt und den "Rest" über ein Darlehen. Ist dieses (planmäßig nach 10-20 Jahren) getilgt, kann die Einspeisevergütung anderweitig verwendet werden.
Ein Kredit ist auch zur Vorfinanzierung von Kosten oft unabdingbar.

Besonders zinsgünstige Kreditprogramme für Solaranlagen bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de ) besonders interessant.
Für Solarstromanlagen gibt es bis zu einer Darlehenshöhe von 50.000 € seit 1.1.2005 das Programm "Solarstrom erzeugen", das allen Antragstellern (außer Kommunen), also auch privaten und gewerblichen Betreibern oder Vereinen, offensteht. Der Zinssatz orientiert sich etwa an den marktüblichen Zinsen für Baudarlehen. 
Für größere Anlagen gibt es das Kfw-Umweltprogramm.
Auch die Umweltbank (www.umweltbank.de ) bietet spezielle Konditionen und viel professionelles know-how, was die Finanzierung von Solaranlagen anbelangt. Natürlich bleiben daneben auch Kreditinstitute vor Ort Ansprechpartner Ihrer Wahl, auch wenn diese sich mit Solaranlagen häufig nicht sonderlich auskennen.